Gründen während oder gerade durch die Corona Zeit

Vor genau einem Jahr war ich noch für meinen damaligen Arbeitgeber auf einem meiner letzten Auslandsreisen unterwegs.

Im Hinterstübchen schrieb ich heimlich an meinem Business Plan für April Studios.

Zu dem Zeitpunkt hätte ich womöglich in meinen kühnsten Träumen nicht erraten, wo mich dies hinführen wird. Alles was zu diesem Zeitpunkt feststand war, dass  womöglich die bevorstehenden Messe in Hong Kong nicht stattfinden wird, aufgrund der dort vorherrschenden Krankheit “Corona”.

Ich kehrte von der Reise zurück, nahm ein paar Überstunden, verbrachte ein Wellness Wochenende, kehrte zurück und alles geschah Schlag auf Schlag.

Relativ schnell realisierte ich, dass mein Job ganz ohne Asien unmöglich auszuüben war und das es Zeit war meine Selbstständigkeit - wesentlich schneller als geplant - auf die Straße zu bringen.

Gesagt getan kann ich ein Jahr später sagen, es war Fluch und Segen zugleich:

  • Meine neu gewonnenen Kapazitäten halfen mir Raum für Kreativität und Umsetzung der Marke zu schaffen.
  • Nur schleppend ging der Prozess voran, alleinig bei der Findung eines geeigneten Produzenten lehnten viele Goldschmiede ab, da sie um ihr Bestehen kämpften

Eins meiner wichtigsten Learnings aus dieser “Gründungszeit” ist, dass Dinge stets unerwartet passieren.

➡ Die Crux ist nicht, wie gut Du darauf vorbereitet bist, sondern wie gut Du es meisterst, diese Situation anzunehmen und umzuwandeln. Das sagt sich leicht, in Realität ist dies wesentlich schwieriger. Gerade für mich als eher sicherheitsorientierte Unternehmerin bedeutete es oft Entscheidungen zu treffen, die weit über meine Komfortzone gingen und mich nächtelang wach hielten. Was dabei hilft? Vertrauen in die Intuition und Vision zu haben, immer wieder auf's Neue und auch in Zukunft.

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